Thursday, 5. February 2026

180a/b Die szene der alten arbeitslosen, ein bisschen was in eigener sache

180 part one

Es gibt leute, aus der früheren szene, die es eigentlich nichts mehr angeht. In irgend einer weise sind sie abgesichert. Wie etwa: rücklagen und schon in pension, einen versorgungsjob durch vitamin-B ergattert, ähnliche luxussituationen, wie eine BU uvam.

Wenn wir thematisieren, dass mefcsler anderen kranken in sachen öffi-arbeit viel voraus haben, und die gewöhnlichen 'psychischen-und-konsorten' jetzt noch weiter nach hinten gereiht sind, werden wir verbal angeschossen.

Es gibt dann auch diejenigen 'abgesicherten' (sparsam aber doch, im 'Leo'), die jetzt ein bissl aus dem glashaus heraus, uns – noch betroffenen – sagen, was wir machen sollen, machen könnten, und wünschen uns dann noch aus eanarem Leo heraus 'viel glück dabei'. (ein schelm wer böses dabei denkt).

180part two
Je kälter die sozialwelt wird, umso mehr ist es: jeder-gegen-jeden. Und eigene schäfchen im trockenen. Dann dabeisitzen, geifern mit 'man sei ja selbst nicht (mehr) betroffen', und sich unser elend genaugenommen die erste reihe fußfrei anschauen.

Was das mit uns macht. Es tut eigentlich ehrlichgesagt weh. Ja gut gemeint, wenn uns die altklugen veteranen sagen, was wir alles machen sollen und können und dass ma eigentlich eh deppat und unkooperativ san, aber es ist eanan eigentlich wurscht weil: ja nicht mehr betroffen.

Wie soll ich sagen. Es ist wie hartz-aber-herzlich schauen. Erste reihe fußfrei.

-Wie es uns betroffenen damit geht? Schon gesagt.

Und nun zu den alten arbeitslosen, was einst das zumAlteneisen war. Zu großen teilen krank, in jedem fall nur äußerst eingeschränkt belastbar. Fazit: wir können nicht die welt und nicht die kleinen kinderleins und schlag-mich-tot retten. Wir versuchen nur, die kryonisierten jahre der arbeitspolitischen nahtoderfahrung zu ende abzusitzen: ja abzusitzen. Viele starben und sterben um den pensionsalters-zeitpunkt herum. Arnodübel (1956-2023) war etwa der erste, bei dem dies auffiel.

lesen sie - wenn zeit - teile c und d (three/four) hier koffiemok.antville.org



| Solana um 23:00 | |

180 c/d fortsetzung der szene-interna-prekärer

part 1 2 war hier koffiemok.antville.org

180part three. Was wir sind: ausgediente, die ihr leben lang versucht haben, in lohn und brot durchzuhalten, unsere beiträge und leistung abzuliefern. Bis es etwa zu einem fall wie diesem kommt
www.heute.at/s/gehbehindert-bezuege-gestoppt-das-alles-macht-krank-120159780
erschreckend: der inhalt. Aber leider noch erschreckender: die kommentare der leute darunter.

Es ist denen jedem zu wünschen, dass sie einmal rausghaut werden, nimmer können – und von pva und verwandten konsorten verhöhnt werden. Wenn ich sowas les, ist der natürliche gedankengang der assistierte suizid. Ich muss es leider so öffi sagen. Was soll so eine frau sonst andres machen!

Und erschreckender noch als die kommentare der höhnischen heuteLeser darunter ist die ahnung, dass die pva und konsorten (ams ist in der konstellation auch nur hilfloser ausführender) damit rechnen. Es so wollen. Dass 'gfrieser' wie obig beschriebene geh-behinderte auf welche art auch immer: von der bildfläche verschwinden. Eigentlich ganz egal wie. Ums verschwinden geht’s. Wir kennen uns aus, es war das alles schon mal da.

180part four

Somit: was wir alten arbeitslosen können. Wir wollen und müssen die stammtische des zum-alten-eisen (einst dormann) wiederbeleben. Es müssen sich betroffene unter den 456000 AL finden. Geburtsjahre jan1965-dez1976, also betroffen und ams gemeldet. Keine frühpensionisten, sondern leute, die lang über jahrzehnte ins ösi system eingezahlt haben. Solangs nur irgendwie ging. Solang man sie ließ. Und für das verlangen wir jetzt nicht den tod (den freien oder sonst einen) sondern ein erreichen des antrittsalters so halbwegs in Würde.

Und was wir nicht brauchen, sind eh-schon-pensionierte, die als emsig-dazuarbeitend gelten, aber nie diese kryonisier-jahre durchgemacht haben, die wir aussitzen müssen. Wir haben unsere grenzen und können nicht die welt retten, und auch nicht die kindlein dieser welt retten. Wer das von sich behauptet, ist meist selbst schon abgesichert und- wie eben da oben besprochen, nicht betroffen.

Nicht selber betroffen von armut und existenzbedrohung. Und die ratschläge derer, die den k(r)ampf hingter sich gebracht haben, in einer besseren zeit als der jetzigen oasch-zeit, die sind uns mehr säure auf die wunden, als sie hilfe wären.



| Solana um 22:59 | |