198 vorschau zum arbeitsfilm, procontra

www.volxkino.at/event-details/ams-arbeit-muss-sein

anmerkung: der film wurde noch nicht gesehen, aber bisher konnte man einiges herauslesen, wie er konzipiert ist. schätzen tun wir daran, dass es sich um unbekannte schauspieler_innen handelt. nicht auszudenken, wenn sattbäuchige staatskünstler und parade-kabarettistinnen sich über unser fatales schicksal lustig machen würden.

das CONTRA: unsere schicksale sind kein plot für eine komödie. es begleitet uns der Tod auf allen wegen. die leute sterben. wir listen sie jetzt nicht mehr auf. und klar ist auch s*id ein thema. aber das darf man ja nicht ansprechen. weil dann wird man gesperrt. motto: don't look up.

wir sind kein thema für komödie, damit sich pragmatisierte, (früh)pensionierte und saturierte über uns lustig machen. wir - ältere arbeitslose - sagen es nocheinmal. und noch einmal.

das PRO. 3 AL schließen sich zusammen. hatten wir. zur zeit der entstehung des originalen zum-alten-eisen unterm herrn R.melisch; oder auch in den 10 heiligen beratungsjahren 2010 - bis 2019. als die aktiven-arbeitslosen noch agierten. aus diesen entsprangen anno 2014 zu viert in ottakring die wurzeln des heutigen aeaoe/Interessensgemeinschaft älterer arbeitsloser ö's

rückschau: seberg und seine ams-mutris-welt. er brachte das mit lakonisch-depressivem unterton. seine situationskomik war über alle häme erhaben, wiewohl stark situativ-fiktional. aber ams-mutris-welt ist eins von g.sebergs wirklich allerbesten und vor allem eigenständigen werken. als er leider - gegen 2011 - nach dem vorfall von norwegen mit einem schottenrock(&täschchen) am schirm auftauchte, hat man ihn flugs abgesetzt.

platz für eindruck vom film, falls diesen wer angeschaut hat.
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Äh, One_More_Thing: und dann noch etwas. werte medien, werter ORF. lasst uns mit euch-von-der-regierung-aufoktruierten arbeiten-bis-tot-beiträgen in ruhe. lassts uns einfach in ruhe als volk. siehe auch:
koffiemok.antville.org/stories/2327158
jener thema beitrag war ein kraftvoller schlag ins gesicht, für ältere arbeitslose, die einfach-nicht-mehr-können. die früher mit federstrich ein fall für den ruhestand gewesen wären. und ja: wir haben tatsächlich verständnis für arbeitgeber, die sich sowas nicht mehr antun wollen. denn wie sagte schon ein chef in 1 orfDiskussion: man wird die kranken dann nicht mehr los. nicht mehr los bis 65. wer zahlt ihm das dann.
also orf: lassts uns in ruh mit euren höhnischen arbeiten-bis-tot beiträgen. weil da fehlt dann nurmehr lakonisch ein: J"d"m-das_Sein*.

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| Solana @ 08:59 |