190 Pensionsreform nach pressestunde

wieder wird ge-unkt wegen antrittsalter.
Nun: führen wir mal die frauenverachtende blitzreform fort, gültig für echt alle. Erhöhung von antritt65 auf antritt67, direkt im anschluss an die dümmsten trottelfrauen (das ist der jahrgang, der als erste frauen erst mit 65 antritt hat.)
somit: nach ende legislaturperiode einigung ab 2034.
wer jan-jun 69 geboren ist, darf mit 65J 6M in pense.
Wer jul-dez 69 ist: darf erst 66J pense
wer jan-jun 70 geboren: darf mit 66j, 6m pense
wer jul-dez 70 geboren: darf erst mit 67 J pense.
Alle ab 71 geborene dürfen nicht vor 67 j in pense. Im jänner 1971 geboren macht antritt im jahr 2038. und schreits jetzt nicht. Genau das machen die frauen jetzt nämlich durch.

Damit führen wir vor augen, wie brutal derzeit das antrittsalter frauen ist. 30000 frauen landen derzeit jährlich im menschenmüll. Denn mehr als müll sind wir nicht, solang wir nicht pensionsberechtigt und abgesichert sind.

SIND wir aber in pension, schmiert uns jeder honig ums maul dass wir daneben dazuverdienen: weil dann sind wir teil des großen anteils an wählervolk.



189 Unis...oder: Das Plärren auf ganz schön hohem Niveau

bekamen etwa um 2023 herum 34% erhöhung des budgets! Gründen in linz eine AI-university. Haben zig fächer doppelt in instituten / fakultäten besetzt. Akademiker werden in fülle erzeugt, sodass manche nur jobs abkriegen, wo früher 1 htl absolvent selbstverständlich war.
Warum wir, die's nix angeht, dies posten: die personalpolitik in unis (wissenschaftliches ist uns nicht zugänglich, aber das fußvolk sehr wohl) ist hinterhältig, ja menschenverachtend.
Nur ein beispiel. Ein vollzeitjob wird als teilzeit ausgeschrieben, die arbeitsplatzbeschreibung bleibt gleich. Knapp die hälfte der allgemein-bediensteten ist noch vertragsbedienstet, die neueren sind auf kollektiv, jederzeit kündbar (argument: wir sehen dass sie hier halbtags werken: das heißt Sie haben von irgendwo her eh ein geld....(??!)). Unis haben eine personal-politik gegenüber normalsterblichen menschen, die einfach die allerletzte schublade ist und förmlich zum himmel stinkt. Es sitzen magister oder magistras auf maturantenstellen, während maturanten auf handelsschulstellen gesetzt werden und auch dementsprechend gering entlohnt. Als vertrag kriegt man einen mit dem grundgehalt vor die nase gehaut, bevor noch die vordienstzeiten angerechnet sind. Den echten vertrag sieht man nie. Namen von unis dürfen wir nicht nennen. Aber wer so mit menschen umgeht, wir haben die lösung.

Gespart werden soll vertikal und nicht horizontal. Notwendig seien hier hervorgestrichen. Boku/vetmed ist überlebenswichtig, mintfächer genauso (da kann aber vieles von der allgem. Uni an die entsprechende fach-uni transferiert werden). Es gibt fächer, die nur luft erzeugen: etwa diverse theoriefächer oder grundwissenschaftlicher hirnwixer schmus, der sich in alles einmischt und überall ein eigenes institut braucht. Es gibt institute, wo eine handvoll leute im jahr ne halbe mille verbrennt und gleichzeitig einen zeugnis (scheine-) output erzeugt, dass einem das rearn kommt.
Es gibt luft-fächer, die entstanden, weil in wirtschaftswunderjahren irgendein günstling eine versorgung brauchte und man ihn in eine neugegründete Abtlg. steckte, und dem ein paar pflichtscheine zuwarf, die voll für die katz sind. die abteilung wird jahrzehnte weiter gefüttert, wiewohl der auslöser für selbige längst verblichen ist.
Zumpferlfächer wie 'wer und was bin ich und wie geht es uns mit der hormonbehandlung' etc, sind nur eine spitze dieses schlummernden eisbergs, der allen unis die haare von der birne runterfrisst.

Das ist das vertikale sparen: gewisse dinge sind luft, gewisse sind redundant, gewisse waren güstlingsversorgung und sind damit obsolet: also killt eure luftfächer. Promotet mint, agrar, medizin-für-tiere (weil tiere sind besser als menschen) und rettet am rande die humanmedizin. Lasst die 200 ärzte am akh, aber pulverisiert eitelkeits-woki-woki institute. (die schreien ja am lautesten: weil sie um die eigene sinnlosigkeit wissen!) wir alte arbeitslose bieten auch lösungen – dies nur als zweiter grund für den langen beitrag hier.

inspired in echtzeit by badelt_pressestunde



186 Hallo carla_ist da jemand? Worte zum TdAL

Recherche nach TdAL ergibt: offenbar – nach 14 J – heuer kein TdAL im caritaslager?

Mögliche gründe
- zu teuer gewesen
- zuwenig anbot für alte (u. Kranke) mehr da
- paxln über 60 werden eh in garnix mehr zugelassen, weil fruchtlos
- koffiemok präsenz und eh-schüchterne verteilung unserer A6 hochformat flugzetterln(?)
- Fr. D nimmer zuständig und herr G wills oder kanns nicht machen?
- gab's diebstähle, weil soviel AL dort waren letztes jahr?
- angst vor ausschreitungen?
- kamen zuwenig erfolgreiche maßnahmen zuweisungen heraus?
- sind per mai bzw halbjahr keine kapazitäten für zuweisungen mehr da weil alles eingespart?

Unsere beobachtungen während der vergangenen 14 J (~anno 2011-2025 except 2020) jobmeilen: eine jobmeile ist keine jobmesse: jobmesse – sprungbrett zu karrierejobs, jobmeile: restlverwertung der bereits entwerteten. Sry. Wir sind MISS und VERbraucht worden. Auch die NLP wanna-be-manipuliernde säuselnde sopranität der gutgemeinten schnellsiede-trainerinnen hilft da nicht.

Und die wenigen chefs in unsrem umfeld: nein bonus malus hilft nicht. Erstens, man lässt sich nicht via zwang verbrauchte gestalten aufzwingen (mit durchfütterzwang bis 65 geburtstag) zweitens: man kauft sich von alten und von behinderten und von über60-erFrauen frei, wie man sich schon bisher von den behinderten freikaufte. Sry: kunden-mit-vermittlungshemmnissen muss es heute heißen.


ausserdem und vor allem: der markt strotzt vor frühpensionierten gsundn männern korridor62, und weibern (altersteilzeit mit 57einhalb oder ärgstenfalls 60/61 frühe pension) denen mit steuererleichterung in oasch kräult wird.
Waaarum Also soll man a deppate nehmen, die jetzt in die schlucht mit antrittsalter 65 fallt und nimmer so wirklich kann, für die man dann existenziell 24/7 zuständig ist: wer ist so deppat; nochmal: Wer Bitte Ist So Deppat? Als Chef? . ich frage für einen freund.

Und ja: oft haben wir im zusammenhang mit der jobmeile auf soned verwiesen. Ob dies denn alles freiwillig wäre. Macht etwa 40% des bisherigen weblogs (koffie seit 2020, vorläufer TFP 2014-2019). müßig, es nochmal anzuführen.

Aber wie die betrachtung des ZAE vom vorjährigen carla tdal zeigt:
Tag der AL 30 April CarLa;vi –

zumalteneisen.wordpress.com/tag-der-al/
wir Ältere Arbeitslose Österreichs mochten es ja auch irgendwie. Solang man dort anonym auftreten konnte und maßnahmenlos das lager wieder verließ und von dannen zog.
Notwendige gespräche wurden getan, sofern diese im zuge der eher lauten raumgestaltung möglich war.

Unvergessen bleibt: das sofa eck neben der bühne, wo ein paar söb vermittelte drauf saßen, fast in angst, es könne sie irgend jemand befragen. UND: das hutschpferdgrinsende best-practice legging-mäderl, das enthusiastisch von seiner maßnahmenvermittlung und bewerbungskampagne berichtete. Der flurfunk besagt, dass sie jetzt wo in der feinkost steht und pausbäckig glücklich fingerfood verabreicht.

Sry. Also wir mochten die veranstaltung. Aber der ein oder andre zynismus kann uns alten, kranken, noch-nicht pensionisten, uns missbrauchten, gekündigten und entwerteten - E+B - nicht verwehrt werden. koffiemok.antville.org

Wir gedenken dieser Tage dem ersten Todestag unseres Christian

www.soned.at

EDIT Carla TdAL fand Statt !!!!!!! Krone berichtete Bild folgt

FBM Schumann Interview
oe1.orf.at



185 Klartext diskussion über pension ö1_22apr_18:25

betrachtet basierend auf derstandard-Forum zu gleichem thema. Ein user schrieb dort: der pensionist, der 12+einviertel jahre die pension erhalten hat, hat damit das zurückbekommen, was er einzahlte. In erinnerung gleichzeitig: eine tv pensions-sendung vor etwa 10 jahren, wo sich 'einstige FRÜH'pensionisten rühmen, dass sie schon seit 30 jahren – ja gar 36!! die pension erhalten! Die kassieren real-nicht-nominell das dreifache von dem was sie einzahlten.

Kostelka sagte immer: 'aber wir sind ein wählerpotential' – hypothetisch wäre es ja generationsgerechter, wenn personen über 85 jahren nicht mehr zum wählen zugelassen sind. So erübrigt sich die oaschkriecherei an die massen, die übermassen an pensionisten, die uns 3 bis sogar vier jahrzehnte die haare vom kopf fressen.

Nach 12,25 J sollten alle Pens nur nominell nicht prozentuell erhöht werden. Ja: richtung volkspension. Einzige Lösung.

Weiters: und da geht es uns arbeitslosen ja nicht anders – nach zweieinhalb bis 3 jahrzehnten keine erhöhung, und keine inflationsabgeltung der pension mehr. Denn wer 30-36 jahre schon kassiert, der hat ja unvorstellbare gesamterhöhung. Und JA – es wird sich mittelfristig die hohe pension an die niedrigeren angleichen. Weil es auch nicht gerecht ist, wenn wer 25-30 jahre die erhöhungen mitmacht. Es ist nicht so dass die leute früher sterben müssten – es ist nur einfach eine rote linie der erhöhung von der erhöhung von der erhöhung erreicht. Heute noch gelten diese thesen als unverschämt. In wenigen jahren schon werden sie medial ernsthaft diskutiert.

Die alten arbeitslosen - oft kranken - leute jahre-um-jahre länger im (zwangs)arbeitsmarkt zu halten, wo jeder, der intelligent ist, niemand alten kranken nehmen wird, das kann ja schließlich nicht die lösung sein. Aber nur an diesem rädchen wird gedreht. Gleichzeitig die arbeitenden frühpensionisten (männer korridor62, frauen pension60 / altersteilzeit 57einhalb) gegen jetzt noch per-definitionem-arbeitslose auszuspielen, ist auch nicht die lösung. Wer da durch den rost fällt, ist klar ersichtlich.

harte thesen. aber menschen-bis-tot in dem arbeitsmarkt zu zwingen, wo erst die frühpensionierte konkurrenz aus dem weg geräumt werden muss, das ist keine lösung. oe1.orf.at/programm/20260422/829351/Pensionen somit bleiben nur harte gegenthesen.