Wednesday, 15. October 2025

166 Breaking: Setzt Ö Pensions-inflationsabgleichung bei AL aus?

Ausgehend von www.finanz.at wissen wir erfahrungsgemäß, dass Meldungen von Finanz(DOT)at in großen Teilen dem Gesetzestext entsprechen und daher wörtlich zu nehmen sind.
In diesem Fall wie folgt: "Diese [7,3%]Aufwertung betrifft[...]ausschließlich aktive Erwerbstätige, deren bisher eingezahlte Beiträge im Pensionskonto erfasst sind."
Lang schon ist uns alten AL klar, dass Pensions(antritts)veränderungen primär auf jene bald-im-Pens.-Alter abzielt.
Der genaue Text schließt also klammheimlich jene Entsorgten aus, die als AMS-Kund(inn)en in den 'Ersatzzeiten' sind? Wer jetzt arbeitslos ist, bekommt seinen lang erarbeiteten Pensionsanspruch nicht angeglichen(??) Dies wäre der Schluss, der sich uns nach mehrmaligem genauem durchlesen aus 'finanz.at' eröffnet. Wir werden neuralgische (mediale) Stellen drauf aufmerksam machen und lassen uns in dieser Annahme gern korrigieren; schon bisher ist es so, dass 'inflation' für alte arbeitslose (*1965-*1976) nicht gilt: seit jahren schon nicht bei anpassung des ALG/der NSH.

Wiederholt betonen wir: wir waren leistungsträger und wurden weggeschmissen. Wie derzeit ganz viele. Wir haben - ein arbeitsleben lang - in dieses system reingearbeitet und in es vertraut. Dass wir ausgerechnet gegen ende bei einem menschenverachtenden, rücksichtslosen und nichtsnutzigen arbeitgeber gelandet sind, war pech und nicht unsere schuld. Dass wir mit hohem alter (=50 bis 64 J) vom arbeitsmarkt verachtet werden, ist seit jahren und jahrzehnten eine offene und akzeptierte tatsache.



| Solana um 07:33 | |

165 makplus für unterSechzig: Nicht alles schlecht, was glänzt.

Gestern fand die makplus jobmesse statt. Hier werden in form von 24 vertretungen die furchterregenden söb jobs vorgestellt. Gut dran ist: man kriegt wieder schöne blocks, kulis und papiersackerln. Auf einer früheren dieser veranstaltungen bekam ein ÄAÖ mitglied das spiralbuch in die hand,wo echt alle söbs drin stehen: nur zum angucken, ohne mitnehmen.

Wir sind keine söb fans. Furchterregend? Mit dem stehsatz 'wollen sie das Wirklich machen? Sie dürfen es eigentlich auch ablehnen – aber wir können dann nicht garantieren, dass das keine sanktionen beim ams nach sich zieht' wird bei diversen verleihern dezent mit dem zaunpfahl gewunken, dass Sie dieser form von (a)sozial beglückender zwangsarbeit unter erpresserischem entzug der existenzgrundlage ausgeliefert sind. Sachen wie: schriftlich unterzeichnen, dass man auf den datenschutz verzichtet (nicht sic, aber schlussfolgernd) uvam.

Nun schön an der messe ist aber neben der kugelschreiber, hefterl- und sackerlflut, dass sie sich diese söbs anonym(!) anschauen können.
Es geht von diesem event selbst nicht unmittelbar eine bezugssperrengefahr aus. Wir haben ja schon erklärt, inwiefern die ständige verfolgungsangst mittelfristig wahnhaft macht.

Neu dazugelernt: 60-plusler (selbst wenn sie unbedingt in sowas hinein müssen: großküche, reparatur, kleidungswäsche, aufgezwungener (a)sozialdienst, assembling-jobs à la 'geschützteWerkstätten', zwangsarbeiter-verleih zum BABE – KV, 1. Berufsjahr, uvam) - also selbst wenn die unbedingt von der ams versicherungsleistung weg müssen, die werden auch von söbs nimmer genommen. Söbs nehmen Sie ab 60 nicht mehr. Wurde uns gesteckt, info aber ohne gewähr. Sie können sich gewahr sein, dass dem ams dennoch einige verbleibende sadistische sekkaturen einfallen. Wir haben schon 59jährige und 63jährige angetroffen, die am rand der verzweiflung waren.

wien.orf.at/stories/3325616 - wie immer: feind ist der treueste lesy; also falls wer von der orga-seite hier reinliest: wie immer seien sie nicht beleidigt. wir wissen, wie schnell sozis explodieren, wenn man deren reißbrett-events anprangert. aber im koffie gehts uns drum, zu vermitteln, wie Ihre opfer denken und fühlen. es traut sich ja sonst nirgends wer sagen.

besucher der MAKplus-messe; bitte sendet eure eindrücke von sackerln, gesprächen und stimmung von ebendort zumalteneisen.wordpress.com

rechtl. vermerk: der begriff zwangsarbeit steht so wörtlich im EMRK §4 und bezieht sich in keinster weise auf vor-85-jahren. wir nehmen uns daher das Recht heraus, ebendiesen begriff aus der EMRK im 'koffie' zu verwenden.
vorschläge für gelungene euphemismen können ebenfalls unter dem im obigen absatz angeführten kontaktlink übermittelt werden.


die volkshilfe zum tag gegen armut: übermorgen FREITAG https://www.volkshilfe.at/armut-kinderarmut/tag-gegen-armut/


| Solana um 02:52 | |
Thursday, 9. October 2025

164 welttag der psych. gesundheit

hier wollen wir die erklärung v. fr. mag. haid am anfang der sendung
( oe1.orf.at ) ans herz legen. speziell die unterscheidung mentale vs psychische gesundheit. mental kommt von mental-health und zielt in erster linie auf die verwertbarkeit am arbeitsmarkt ab. psych-gesundheit hingegen befasst sich weitreichender.
und - als langjährige redaktion - des koffiemok der IG-ältere-arbeitslose müssen wir uns gewahr werden: ja - die zwiegespaltene, ausweglose und unentwegt existenzgefährdende situation macht uns psychisch krank: wir sind also psychisch krank davon. und sicher nicht weil uns aufgabe oder tagesstruktur fehlt; sondern weil jeder von uns die ein oder anderen kündigungstraumata (etwa infolge alters oder eines evtl längeren krankenstandes, einer drohend anstehenden OP; uvam.)
wenn wir noch begeisterungsfähig wären, wären wir also schöne trotteln: mehrfach weggeschmissen worden sein und einfach nur die nächste eingliederungshilfe absitzen, dann eh wieder entfernt werden - all dies ohne wirkliche bedeutung eines 'letzten' dienstzeugnisses; das ams (damit auch seine maßnahmen mit süffisanten NLP trainerInnen, welche aus unseren eigenen reihen stammen!!) macht krank - es macht leider nicht gesund. die pva macht mit gesund-erklären übrigens auch nicht gesund. alles weitere etwa hier (noch) nachzulesen soned.at

es grüßt herzlich aus dem fegefeuer:
Die_gefürchtete_QuotenOma.


weitere liebe betroffene aus der kohorte von zwölf jahren (*1965 (jan) BIS *1976 (dec)) sind herzlich zur unverbindlichen kontaktaufnahme via zumalteneisen.wordpress.com eingeladen.



| Solana um 18:23 | |
Wednesday, 8. October 2025

163 ; die berühmten 551

Wer mindestens 26 Wochen neben der vollversicherten Hauptbeschäftigung durchgehend einer geringfügigen Nebentätigkeit nachging und diese nach dem Ende des Hauptjobs weiterführt.
Wer nach einer mindestens 52 Wochen andauernden Krankheit oder Reha ins Arbeitsleben zurückkehren möchte, kann begrenzt auf maximal 26 Wochen eine geringfügige Tätigkeit annehmen.
Wer als Langzeitarbeitsloser mit mindestens 365 Tagen Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe im Anschluss für maximal 26 Wochen einer geringfügigen Tätigkeit nachgeht.
Wer älter als 50 Jahre alt ist oder einen Behindertenstatus hat und mindestens 365 Tage Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen hat, kann eine geringfügige Tätigkeit annehmen ohne Leistungsansprüche zu verlieren.

erläuterungen, warum das Entgegenkommen in Sachen Zuverdienst für alte Arbeitslose überlebenswichtig ist; 2_LINKS: koffiemok.antville.org ---
koffiemok.antville.org

auch viffe und gesunde unter uns werden infolge alters nicht genommen. bei näherem hinsehen ist das auch kognitiv nachvollziehbar: warum dem so ist.

gleichzeitig ist sozialamt keine option: wir waren leistungsträger, wir haben vorgebaut, gespart, steuern gezahlt, aufgebaut, teils sogar eine kleinigkeit geerbt: weil wir haben eben ein leben hinter uns. also sind viele KEINE aufstocker. es bleibt nur der zuverdienst.
das alg war 55%, die nsh ist 92% von 55%. und landet man in der langzeit - es wird NIX seit jahren nix inflationsangepasst. wir haben einfach keinen ausweg! ist das so schwer zu verstehen? und daher brauchen die alten zum überleben den zuverdienst. so einer ist erstens schwer zu finden und zweitens kaum je immer die-berühmten-551 schwer. weiters: 11% ALLER verdienten dazu (junge und alte zusammen gerechnet; der prozentsatz ändert sich ab 2026)



| Solana um 18:32 | |


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